Ok ich habe bisher die Weltenphysik,die Grundlage des Magiesytems und die ungefähre Atmospäre/Flair ausgearbeitet (und eine Rasse in einer der Welten).
Legen wir los mit der vorläufigen Fassung der Einführung:
Sozusagen vor der Schöpfung gab es 3 Schichten der Existenz.
Den Urgrund,die Oberfläche/Hülle des Urgrunds und den Nimbus.
Der Urgrund ist der Ort angefüllt mit "dem Potential",der Möglichkeit, der unbestimmte Existenz allen Seins.
Man kann sich dieses Potential wie ein leeres Blatt Papier vorstellen,welches darauf wartet beschrieben zu werden oder ein Stück Ton das noch keine Form hat.
Es ist im warsten Sinne die Möglickeit aller Existenz, als hättest du gleichzeitig einen Kühlschrank und einen Ofen, die den selben Platz ausfüllen aber solange du dich nicht endgültig für eins von beiden entscheidest und das andere zurückgibst, kannst du weder deine Schokoriegel kühlen noch Kuchen backen.
Die Oberfläche die Hülle ist ein Ort geringeren Potentials, das Potential spaltet sich dort und nimmt temporäre Gestalten an.
Es ist vergleichbar mit einem schon geformten aber noch nicht gebranntem Stück Ton oder einem Blatt Papier auf dem du Buchstaben mit schwarzen Sand formst, eine kurze Erschütterung und die Buchstaben sind weg.
Allerdings muss das Potential nichts konkretes sein, wenn das Potential vorher Küchengeräte, Tiere und Pflanzen beinhaltete spaltet es sich zum Beispiel in ein Potential für Küchengeräte und eins für Tiere und Pflanzen.
All diese Formen sind aber nur temporär wie das Störmen, fliessen, wabern und wirbeln von Plasma aud der Oberfläche der Sonne oder die Gestalt einer Flamme.
Der Nimbus ist einfach das Nichts,gähnende Leere und Langeweile,Das Vakuum des Potentials.
Irgendwann vor langer, langer Zeit am Beginn der Zeit sozusagen, enstand innerhalb der Hülle eine überlebensfähige Entität, eine dynamische Existenz die Trotz der ständigen Änderung ihrer Form ihr Sein bewahren konnte, der Weltenbaum.
Man stelle sich das vor als würde man ständig die Programmiersprache wechseln und hätte ein Programm das trotzdem noch funktioniert
oder als hätte man eine Uhr, deren Einzelteile sekundenschnell verrosten
so das man ständig neue Zahnräder einbauen müsste dennoch würde die Uhr die korrekte Zeit anzeigen.
Der Weltenbaum nimmt Partikel von Potential auf und während sie durch den Körper des Baumes fliessen entzieht er ihnen jene Möglichkeiten die er für seine eigene Zwischenexistenz benötigt.
Zwischenexistenz deshalb, weil erstens sein grösster Teil ohne äusseren Kontext existiert, also nicht innerhalb bestimmter Naturgesetze und nicht in einer bestimmten Welt, sondern im Nimbus,nirgendwo, an sich unabhängig von allem anderen und zweitens,weil sich grosse Teile seiner selbst in jenem uneindeutigen Zustand zwischen verschiedenen Existenzen befinden(ähnlich wie in der Hülle).
Irgendwann sind den Potentialpartikeln zu viele Möglichkeiten entzogen
worden uns sie können nicht länger mehrere Dinge zugleich sein, dann verwandeln sie sich in Realitäts-, Wirklichkeits- ,Substanzpartikel sie
sind nicht mehr, mehre Dinge zugleich sondern versuchen eine Sache zu sein, schwanken aber noch zwischen verschiedenen Existenzen hin und her
darauf wartend, dass ihnen irgendwas den Anstoss gibt etwas bestimmtes zu sein.
Die Realitätspartikel entweichen aus dem Baum und folgende Dinge können
dann passieren:
1Die Partikel entweichen in den Nimbus und...
a)lösen sich auf,d.h. sie fallen zurück in den Urgrund.
b) ihre Konzentration wird so hoch das sie eine neue Welt erzeugen.
2)Es befindet sich eine Welt in der Nähe, dann benehmen sie sich wie Feuchtigkeit in der Nähe von Eispartikeln sie lagern sich bevorzugt an schon vorhandenen Eiskristallen(Welten) an oder man kann sie auch mit Elektrizität vergleichen , sie suchen sich den Weg des geringsten Widerstands.
Über das Verhalten der Realitätspartikel:
Erstmal einen Realitätspartikel sind in ihrer "Energie" beschränkt, sie können eine bestimmte Menge an Existenz über einen bestimmten Zeitraum unterstützen.
Zweitens, Realitätspartikel verteilen sich normalerweise gleichmässig in einer Welt.
Drittens, die meisten Lebewesen mit Bewusstsein bilden eine Struktur die in der Lage ist Realitätspartikel zu verdichten oder zu verdünnen,diese Eigenschaft nennt sich Seele.
Viertens, Realitätspartikel verhalten sich ähnlich wie Gas, desto dichter sie sind umso schwieriger und schwieriger wird es sie weiter zu verdichten(expotentiell). Je höher die Konzentration allerdings aussen ist
umso leichter ist es eine hohe Konzentration zu halten(nur linear).
Fünftens,Realitätspartikel die sich in der Nähe von Realitätspartikeln befindet geben ihnen den Anstoss eine bestimmte Form Existenz anzunehmen.
Auf diesen Gesetzen begründet sich das Wesen der Welten und der Magie.
Im folgenden werde ich versuchen ein paar Beispiele zu geben die Magie zu erklären und die Effekte die aus den Gesetzen resultieren.
Im Grunde unterscheiden sich die Welten hauptsächlich durch die Dichte ihrer Wirklichkeit, ihrer Substanz und der Art und Weise inwiefern der Weltenbaum Teil der Welt ist, sich in der Welt ausdrückt.
Nehmen wir,eine Welt mit mittlerer bis weniger Substanz:
Viele Welten dieser Art bleiben lange Zeit leblos, bevor ein glücklicher Zufall
einen Funken Leben in ihnen enstehen lässt und erst in der Präsenz von Leben, von Seelen wird ihre wahre Eigenart deutlich.
Aufgrund der Substanzdichte dieser Welten fällt es den Seelen leicht eine im Vergleich zur Welt höhere Dichte zu erzeugen oder sehr niedrige Dichte und dies ist das Prinzip der spirituellen,astralen Magie.
Diese Welten sind wahrhaft magische Welten, z.B. in der simpelsten und natürlichsten Form der Magie, erhöhen Wesen ihre eigene Realitätsdichte und werden so stärker und robuster, denn ihr Einfluss auf die sie umgebenden Dinge wird grösser, während die Dinge weniger Einfluss auf sie haben.
So zählt die Stärke des Geistes in diesen Welten mehr, da körperliche Unterlegenheit durch einen stärkeren Willen ausgeglichen wird.
Wahre Magier sind jedoch zu mehr in der Lage,nicht nur können sie die Eigenschaften von Gegenständen stärken oder schwächen, indem sie die daran beteiligten Realitätspartikel beinflussen und so Wände durchquerbar machen oder Waffen und Rüstungen unglaubliche Härte verleihen oder Schilde aus verstärkte Luft um sich errichten(wie Schutzschilde,Kraftfelder :)
in den höchsten Formen ihrer Kunst können sie Dinge soviel Realität entziehen, dass sie ihre Existenz und Form zu verlieren zu beginnen und dann Aspekte der Dinge verstärken, um sie so in etwas anderes zu transformieren oder sie können in der Luft nur den schnellsten Molekülen mehr Realität verleihen, diese Stosen gegen andere Moleküle machen sie schneller, das Gas heizt sich immer weiter auf, durch den beständigen Wechsel der Substanz hin zu den schnellsten energiereichsten Molekülen bis das Gas zu einem glühenden Feuerball geworden ist.
In jenen Welten existieren sogar Wesen die nur durch die Magie existieren können.
Welten mit viel Substanz:
In solchen Welten ist die Magie schwach, da die Substanz schon sehr verdichtet ist und es auch schwer fällt Realität auf ein instabiles Level zu verdünnen.
Stabilität der Existenz ist es auch was diese Welten ausmacht,selbst komplexe Strukturen bleiben relativ stabil Elemente die in anderen Welten einfach zerfallen würden existieren hier ganz normal(plutonium wäre sozusagen ein normales nichtradioaktives metall :)), Materialen haben starke und stabile Bindungen und so gibt es Metalle unglaublicher Härte oder Elastizität, es ist eine Welt voller Mithril und geheimnisvoller Legierungen.
Lebewesen entstehen recht schnell in einer Welt in der die vielfältigsten Formen relativ langlebig sind und zwar wirklich beeindruckende Lebewesen.
Knochen sind stabiler Gewebe elastischer,und viele Stoffe aus denen die Körper der Wesen bestehen sind wesentlich leistungsfähiger.
Riesige Kreaturen durchstreifen die Länder und Wesen die in anderen Welten nur mit Magie existieren.
Es sind Welten in denen Krieger sich auf ihre Schwerter, Rüstungen, Muskeln und ihr Können verlassen,in manchen mixen Alchimisten Säuren,Sprengstoffe und Legierungen zusammen, in anderen bauen Uhrmacher und Gelehrte aus Linsen, Zahnrädern,Kristallen oder auch kleinen Magneten und anderen Dingen ,wundersame Mechanismen zusammmen.
Welten mit sehr wenig Substanz:
Die Realität ähnelt in diesem Welten einem flüchtigen Traum und ohne Lebewesen sind diese Welten nur von schattenhaften flüchtigen Schemen erfüllt die kaum Form Gestalt oder Eigenschaften haben,ein Nebel in dem nur ab und zu schärfere Konturen erscheinen.
In solchen Welten ist das entstehen von Leben nahezu unmöglich da es schon eines Geistes,einer Seele bedarf um in ihnen zu überleben,trotzdem gibt es aus Gründen die ich noch erläutern werde Welten dieser Art in denen Lebewesen vorhanden sind.
Jene Lebewesen sind ausschliesslich magischer Natur, will heissen sie können nur durch ihre eigene Willenskraft existieren (eine schwere Depression könnte in diesem Falle tödlich sein ^^) und die Welt in der sie Leben ist eine Verlängerungen ihres Geistes, sie erschaffen die Dinge mit ihren Gedanken, Dinge werden am Leben erhalten dadurch das jemand an sie denkt und verschwinden wenn sie allein gleassen werden können aber wiedererschaffen werden wenn sich jemand an sie erinnert,es gilt was man als Traumlogik bezeichnet.In manchen Welten schwebt ein Geist nur von den Dingen umgeben die er gerade erdenkt, in anderen etwas dichteren setzt sich die Wirklichkeit aus den Gedanken vieler zusammen und ein Geschichtenerzähler oder Barde hat die Macht Realität zu erschaffen, Dämonen zu zerstören und untergegangene Reiche und Götter wiederzubeleben.
Übersättigte Welten:
Welten die vor Realitätspartikeln fast überquellen sind zumeist leblose Welten.
Aufgrund der starken Atombindungen ist Luft ist fast flüssig und Flüssigkeiten sind unheimlich zäh, feste Stoffe sind hart oft kristallin und die Dinge sind so stabil das sie nur unter schwersten Aufwand ihren Zustand ändern, so sind die Dinge erstarrt in einer Art von Unveränderlichkeit, einer stillen Ewigkeit.
Wir haben zwar jetzt die Eigenschaften der Welten aufgezeigt, aber noch nicht erklärt wie die weltentypische Konzentration an Realitätspartikeln zustande kommt und hierbei kommt wieder der Weltenbaum ins Spiel.
Die Menge an Realitätspartikeln die in eine Welt gelangt hängt von der dimensionalen Distanz zu den Ästen des Baums ,also wie weit die Äste des Baums gegenüber der Welt ausser Phase sind, ab und der Menge an Ästen die im Kontext der Welt überhaupt vorhanden sind,wir haben
ja schon gesagt das ein Grossteil des Weltenbaums im nirgendwo existiert
ohne Kontext, also sozusagen unendlich weit entfernt, weil sie von der Welt aus gar nicht existieren(wohl aber im Kontext jener Äste die in die Welt hineinreichen).
Eine Welt hoher Substanzdichte,erreicht diese Konzentration also entweder
durch Quantität,möglichst viele Äste, oder Qualität, sehr nahe Äste oder eine Mischung von beiden.
Sind Äste sehr nahe kann es aber auch zu einem erstaunlichen Effekt kommen,der Manifestation des Weltenbaums. Die Realitätspartikel manifestieren sich in der dünnen Grenzschicht zwischen der Welt und dem
Ast des Weltenbaums und wenn die Ablagerung stark genug sind transformieren sie sich zum materiellen Körper des Weltenbaums.
Ist der Körper des Weltenbaums materialisiert, verstärkt die dadurch hergestellte Verbindung den Partikelfluss enorm.
Die Formen der Manifestation können vielfältig sein, eine riesige wurzelartige Struktur die aus dem Nichts zu kommen scheint und wieder im Nichts zu verschwinden scheint,ein riesiger Baum oder sogar mehere Bäume, manchmal ausserhalb , manchmal schon innerhalb der Welt miteinander verbunden.
So wie in der klassischen Vorstellung allerdings die Seele ewig und der Körper vergänglich ist, so ist auch die Manifestation des Weltenbaums im Gegensatz zum eigentlichen Baum angreifbar, zerstörbar und wenn dies geschieht wird auch der Kanal zerstört, den die Materialisation darstellt und der Partikelfluss wieder erheblich reduziert.
So kann es vorkommen, dass eine Welt hoher Konzentration, durch die Zerstörung von Manifestationen, zu einer Welt mittlerer oder niedriger Dichte wird oder eine Welt mittlerer niedriger Dichte welche von einem einzelnen manifestierten Ast gespeist wird zu einer sogenannten "Geisterwelt."
Eine Geister welt ist eine jener Welten niedriger Dichte in denen es Lebewesen gibt und zwar jene, die die Auflösung ihrer Welt durch ihren starken Geist überlebten.
Natürlich kann der Prozess auch umgekehrt verlaufen, eine Welt kann mit niedrigerer Dichte beginnen bis die Ablagerung stark genug sind und eine Manifestation stattfindet, in einee Welt in der eine Manifestation zerstört wurde kann diese sich natürlich auch wieder regenerieren und die Einwohner einer Welt können der Bildung einer Manifestation künstlich nachhelfen.
Ergänzungen(waren mal Fragen :))
Welten sind ausreichend gross das ein Planet mit ein paar Monden oder ein Doppelsternsystem Platz findet,
Sonne und Sterne sind Orte wo Realitätspartikel versuchen einen an sich instabilen Zustand zu manifestieren, so das sich der Zustand in diesen Zonen zyklisch destabilisiert Energie abgibt und dann durch die Realitätspartikel der Grundzustand wieder hergestellt wird?
Welten haben Grenzen und verhalten sich wie Wassertropfen deren Oberflächenspannung einem vom verlassen abhält.
Wenn du genug Kraft aufwendest(sehr sehr viel Kraft), wirst du diesen Tropfen verlassen und wenn du das tust wirst du einfach zu nichts verdunsten, weil du keinen Nachschub an Realitätspartikeln mehr erhälst.
(nachträglich erwähnt sei noch, dass Orte wo der Weltenbaum sich befindet natürlich besondere Orte mit leicht erhöhter Realitätskonzentration sind)
Hiermit ist die Einführung auch abgeschlossen und da es sich um multiple Welten handelt, bin ich auch noch etwas ratlos was die Ausarbeitung der Details angeht, denn es fällt schwer sich für nur eine Welt zu entscheiden
wo so viel möglich sind.