Wednesday, October 26, 2005

Die erste Welt: Intelligente Spezies/Vöker/Rassen

Die Valleuren:
Die Valleuren sind Hominiden(Menschenähnliche) die ursprünglich auf den Inselketten
des ersten Kontinents(Gebirge,Wälder, Ausläufer und milderes Klima)entstanden sind.
Die Nahrung des Valleurenvorfahren bestand hierbei aus Muscheln und Meeresfrüchten,Früchten, Nüssen, essbaren Wurzeln, Beeren und Pilzen von den Rändern der Wälder geplückt, sowie Kräutern, deren Wirkstoffe einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit der Valleurenvorfahren leisteten und die von den steilen Hängen jener Berge stammten in die sich die Valleurenvorfahren vor Raubtieren zurückzogen.
Um mit diesen Bergen und den zum Teil felsigen Küsten der vulkanisch entstandenen Inseln fertigzuwerden, entwickelten sie einen Zehspitzengang, setzen also ähnlich wie Huftiere, Katzen und wahrscheinlich die meisten anderen Säugetiere, die Fussballen auf aber nicht die Ferse,wobei die starken und flexiblen Zehen für zusätzlichen Halt in den Felsen sorgen.
Aufgrund dieser anderen Gangart sind Zehen und Füsse länger und dafür Ober- und Unterbein leicht kürzer, die Ferse weniger ausgeprägt, und die Knie ein wenig stärker gebeugt im Stand, insgesamt sind die Beine wahrscheinlich leicht länger als menschliche Beine(Füsse mitgerechent).
Um allerdings auch Schwimmtauglich zu sein sind die Füsse nicht Stelzenartig sondern sind flacher und verbreitern sich nach unten zu den Zehen hin, ähnlich wie unsere menschliche Füsse bloss ist die Fusspitze halt wesentlich breiter.
Zudem befinden sich Schwimmflossen zwischen den Fingern der Hände, die allerdings nur bis zu den mittleren Gelenken der Finger reichen weil sie sonst beim Klettern an besonders steilen Hängen und beim greifen von Gegenständen hinderlich wären.
Der Körperbau des Oberkörpers, sowie die Konturen des Gesichts entsprechen ungefähr denen eines europäischen oder asiatischen Menschens, die Hautfärbung ist aber meist eher etwas rötlicher und brauner gehalten ähnlich wie bei den Indianern Amerikas, allerdings kann es auch zu helleren Varianten kommen.
Die Augenfarben und Haarfarben weisen eine grösser Variation auf als bei uns Menschen und der obere Teil der Ohren ist seitlich etwas abgeknickt was einen recht
niedlichen Effekt hat wie ich finde.
(Ich bin ein grosser Fan von spitzen oder ausgeprägten Ohren seien es elfische, tierische oder andere versuche es aber nicht zu übertreiben ;) )
Als die Valleuren schliesslich aus diesen Vorfahren entstanden,lernten sie den Werkzeuggebrauch, der sich vorher hautsächlich auf das knacken von Muscheln und Meeresfrüchten beschränkt hatte, zu erweitern.
Die Valleuren benutzen Speere zum fischen und begannen auch teilweise zu jagen,z.B indem sie kleinere Steinlawinen auf Herden auslösten und vorbereiten oder einzelne Tiere vor sich hertrieben bis sie von Klippen stürzten, so ergänzte sich ihr Speiseplan auch um Fleisch und Fisch. Da die Valleuren zudem lernten kleine Baumstäme oder grössere Äste als primitive Flösse zu verwenden, um grössere Distanzen im Meer zu überwinden, breiteten sie sich bald im gesamten nordwestlichen Inselausläufer und schliesslich auch auf dem Kontinent und den restlichen Inseln aus.
Von hier an begann die zivilisatorische Entwicklung der Valleuren und heute sind sie die dominate, wenn auch nicht einzige intelligente Spezies dieses Kontinents und haben sich teilweise auch in den anderen Kontinenten angesiedelt.(wo andere Spezies
allerdings dominant sind.)

Anmerkung:Die Valleuren sind wahrscheinlich die menschenähnlichste Rasse dieser Welt und ich habe sie in diesem Sinne auch erschaffen um eine Identifikation leichter zu machen.

Die erste Welt:"Geographie"

Es handelt sich um eine niedrig bis mittel Substanz Welt,was heisst starke Magie existiert dort.
Die Form Yggdrasils in dieser Welt,ist die eines Astes der in den Kontext der Welt vordringt und sich dort in kleine Zweige teilt, deren Spitzen der Welt am nächsten sind. Diese Zweige sind nicht nahe genug für Manifestationen, aber nahe genug um besondere Orte leicht erhöhter Konzentration zu sein.

Bisher sind 3 Kontinente geplant und gegebenenfalls werden noch ein paar hinzugefügt:

Der Erste Kontinent liegt an einem Punkt wo drei Kontinentalplatten aneinanderstossen und hat, entlang der Linien wo die Platten aufeiander treffen,lange Ausläufer die in Inselgruppen enden. Das Ganze ist also vulkanischen Ursprungs
und immer noch vulkanisch sehr aktiv.
Das Land hat, ähnlich wie Japan, einen grossen Anteil an Wäldern und Bergen,wobei im Zentralteil des Kontinents der Anteil an Tälern, Ebenenen sowie erstaunlicherweise Hochplateaus wieder etwas steigt.(Als lustige Ähnlichkeit zu Japan, werde ich wahrscheinlich auch ein paar heisse Quellen einbauen. )
Das Klima ist aufgrund der Einflüsse des Ozeans,recht milde, nicht zu trocken mit gemässigten jahreszeitlichen Unterschieden(der gleiche Effekt prägt auch das Klima in Europa).

Der zweite Kontinent ist eine massive Landmasse, deren Rand sich dort befindet wo die angrenzende Kontinentalplatte sich unter die Kontinentalplatte des Kontinents schiebt so das sich auf dieser Seite ein hohes Gebirge auftürmt.
Dieses Gebirge bewirkt, dass ein Grossteil der Feuchtigkeit abregnet,wodurch sich eine Grosse Wüste auf der anderen Seite des Gebirges erstreckt.
(Falls sich die Welt in die selbe Richtung dreht wie unsere ist die bevorzugte Windrichtung immer leicht westlich, dann wird der zweite Kontinent östlich vom ersten sein und das Gebbirge auf derWestseite.)
Hinter der Wüste, die sicher ein Drittel des Kontinents ausmacht befinden sich Steppe, Savannen und aufgrund einer warmen, feuchten Meeresströmung sogar Dschungel auf der anderen Seite des Kontinents.

Der Dritte Kontinent ist kleiner als der zweite und etwas langgestreckter.
Er befindet sich sehr weit südlich und während der nördlichste Teil noch einem kühlen aber annehmbaren Klima angehört, ähnlich wie in Skandinavien ,Norwegen,Lappland etc ist der südiche Teil vollkommen mit Eis bedeckt(Südpol) und geht in ein Meer ewigen Eises über, dessen Trennlinie zum Festland man kaum sieht.
Zwischen diesem Eis und den nördlichen Teil erstrecken sich prachtvolle Nadelwäder,vereinzelte Berge und schliesslich die weiten Ebenen der Tundra die jährlich zwischen vereistem Boden im Winter und schlammigem Matsch im Sommer wechseln.

Reisen zwischen Welten?

Wie ich schon im angehängten Text andeutete sind Reisen durch die Äste des Weltenbaums theoretisch möglich, aber praktisch gehören Reisen in eine andere Welt zu jenen Ereignissen die man fast nur in den Legenden einer Welt findet.

Das hat dreierlei Gründe:
1) Der Prozess in den Weltenbaum zu gelangen ähnelt jenem,
der der arkanen Magie zu Grunde liegt, man muss eine Öffnung durch die Realitätsbarriere erschaffen und einen Tunnel errichten . Da aber hinter dieser Öffnung nicht der Nimbus sondern eine eigene Art Von Realität(der Weltenbaum) ist muss man auch noch eine Tür auf der anderen Seite öffnen und offen halten, was noch erheblich schwieriger ist a man sich ja dort nichteinmal befindet.
Man braucht also mehr magische Kraft als selbst die meisten legendären arkaner Magier alleine aufwenden können, man brauchtalso meist mehrere arkane oder eine deuttlich grössere Anzahl spiritueller Magier.

2) Desto näher der Weltenbaum ,um so mehr Realitätpartikel und desto schwächer die Magie,wird das Hindernis also kleiner wird auch die Kraft mit der man es überwinden kann schwächer.
Allerdings in Welten wo der Baum sehr nah ist und ausreichend manifestiert ist
(so das er meist eine atemberaubend schnelle Wundregeneration hat) gibt es einen Trick zum Betreten des Weltenbaums.
Man öffnet eine Wunde in der Materialisation des Baumes, legt sich hinein , fügt sich Verletzungen zu, die es ermöglichen das der Baum bei seiner Heilung mit dem eigenen Fleisch verwächst m begibt sich in einen Zustand zwischen Leben und Tod instabil genug das man mit dem Baum synchronisieren kann(wenn man nicht vorher stirbt).
Grund 3 wird euch verständlich machen ,warum kaum einer davon weiss.

3)Da Weltenreisen so selten sind, sind sie Reisen ins Unbekannte,d.h. es gibt keinerlei Karten oder Orientierungspunkte nach denen man sich richten könnte und es besteht immer das Risiko in eine Welt zu gelangen in der man nciht lebensfähig ist.
(jemand der auf Magie zum Leben angewiesen ist verendet in einer magiearmen
Welt und Leute aus realitätsstarken Ländern brechen häufig unter ihrem eigenen Gewicht zusammen oder für sie lebenswichtige Stoffe hören auf zu existieren wenn sie in eine Niedrigrealitätswelt landen, denn sie wissen ja ncit wie man diese Defekte mit Magie kompensiert)

HINZUGEFÜGT:Keine Regel ohne Ausnahmen, so kann es bei geeigneter
Anatomie einer Welt zu Intressanten Sonderfällen Kommen.
In dem äusserst unwahrscheinlichen fall z.B. das zwei Welten dimensional
nah beieinander entstehen(dazu müssten sie nahezu gleichzeitig entstehen,weil ansonsten die eine Welt die Umgebungspartikel für sich monopolisiert) könnte man einen direkten Tunnel zwischen ihnen öffnen.
Man könnte diesen Tunnel vielleicht sogar einigermassen stabilisieren
besonders wenn ein starker Konzentrationsunterschied zwischen den Welten für einen beständigen Fluss von Realitätssubstanz führt ,was für einen gewissen Innendruck sorgt.
Ein anderses Szenario ist das Reisen innerhalb einer Welt.
Würde ein Ast z.B. über eine längere Distanz durch eine Welt führen und an zwei Punkten extrem nah sein könnte man ihn als wie einen Wurmlochtunnel benutzen, der Aufwand wäre dabei wahrscheinlich geringer weil man ncihst so tief in die Realität des Astes vordringen müsste.
Für den Transport innerhalb einer Welt wäre auch ein Netzwerk feiner,dünner aber sehr naher Weltenbaumäste denkbar,damit würde man jeden Ort den die Fäden durchqueren erreichen können müsste aber Aufpassen nicht zu früh aus dem Faden zu fallen.

Hier ist die Spezies des Chars in der Geschichte.
Da ich mich allerdings erstmal auf die Beschreibung einer stark magischen Welt konzentrieren will, werden weitere Details zur Welt dieser Rasse erstmalausfallen.
Über die Otinekeki:

Die Otinekeki leben in einer Welt hoher Substanz in der es 6, als Bäume manifestierte, Weltenäste gibt.
Einer diese Bäume, Norpres Epikium in der Sprache des Reiches genannt, ist die Heimat und der natürliche Lebensraum der Otinekeki, den sie schon Unzeiten vor der Gründung des Reiches bewohnten.
Evolutiontär gehören die Otinekeki ,innerhalb der Famiele der Hominiden, wohl der Gattung der Trognan an, deren hervorstechendes Merkmal die in den Arten unterschiedlich ausgeprägte Fellbehaarung von Teilen des Kopf und Rücken ist, bei den Otinekeki beschränkt sich dies auf die Ohren und den Nacken. Die äusserlichen Merkmale der Otinekeki sind folgende(wie in der Story):circa halb so gross wie wir(Menschen) mit recht dürrem Körper, Armen und Beinen wodurch der Kopf im Verhältnis recht gross wirkt obwohl er von der gleichen Grösse ist wie bei uns.Das Gesicht ist feingeschnitten mit grossen Augen (wie man sich die Züge eines Elfen vorstellt), aber die Ohren sehen aus wie die von Eichhörnchen mit etwas weniger Fell und auch Finger und Füsse sind länglich und enden in hakenartigen Krallen wie bei einem Eichhörnchen.
Da der Saft des Baumes als Heilmittel verwendet wird, das Holz des Baumes ,aufgrund der hohen Qualität, ein beliebtes Luxusgut ist, ebenso wie der Nektar oder Farbstoffe aus den Blüten und die Schalen der Früchte ihre Verwendung bei der Herstellung von Rüstungen und SChilden finden hat der Baum eine grosse wirtschaftliche und politische Bedeutung. Die Tatsache, dass die Otinekeki dennoch nicht aus ihrer Heimat vertrieben wurden, ist darauf zurückzuführen ,das sie jenen die Norpres Epikium jeweils okkupierten als Arbeitskräfte für die schwierigen Erntebedingung dienten.
Durch diese Politik der Neutralität und dem Arrangement mit dem jeweiligen Regime überlebten sie die Jahrtausende und sind heutzutage integrierter Bestandteil des Reiches ,in neueren Tagen zu sogar zu Immigrationen der Otinekeki zu den anderen 2 Weltenästen innerhalb des Reiches gekommen.

Hinzugefügt heute:
Zerbreche mir zur Zeit wirklich den Kopf über die intelligenten Rassen,seufz.
Ok ich habe auch schon oft einfach klassische Rassen, wie Elfen,Menschen,Kobolde,Trolle,Gnome etc verwendet, aber die hab ich dann meistens etwas abgeändert für meine Zwecke passend.
Ich neige zudem dazu Menschen oft ganz wegzulassen und habe auch schon Versuche mit Nichthumanoiden Rasse getätigt und auch nicht bipedal(zweifüssig).
Naja es strapaziert sowieso schon stark die künstlerische Freiheit intelligente Rassen meistens bipedal zu machen oder auch nur davon auszugehen das 4 Extremiäten oder gar ein inneres Skelett selbstverständlich sind.
Bei sovielen Welten wie bei mir ist die Wahrscheinlichkeit dafür eigentlich gering, aber notfalls erklärt man das halt mit morphischer Resonanz ;) .
Allerdings hab ich auch die Erfahrung gemacht das eine zu grosse Abweichung vom Standardhumanoiden Probleme mit sich bringt.
Die Identifikation fällt schwerer, viele Kleinigkeiten des Alltags wie die Möbel müssen erdacht werden, oft fehlt das Gefühl für Räumlichkeit oder Wahrnehmung in einer bestimmten Gestalt,natürlich kann das meiste durch grösseren Zeitaufwand kompensiert werden was aber die erzählerische Präsenz der Welt schwächt.
Da es sich zudem um fantasy handelt nicht um scifi schwanke ich sehr stark wieviel animalisches oder menschliches oder exotisches ich verwenden kann.

Unvollendets Beiwerk

Der Anfang jener Geschichte die eine der Antriebsfedern für das erstellen dieser Welt war, weiter hab ich damals nicht geschrieben:



Ich mag kleine Dinge die heranwachsen und zu Grösseren werden,ich mag Anfänge, ich mag es wenn aus einem winzigen Funken ein riesiges Feuer entstehen kann.
Wenn wir uns aller Kunstfertigkeit entledigen , allen Bestrebens nach Perfektion entledigen ist es vielleict das was übrigbleibt was wir mögen was unser Herz anspricht.

Eine hitzige Schlacht tobte am Fusse des Yggdrasil Baumes, inmitten der mächtigen Wurzeln die aus dem Boden ragten, deren Durchmesser die Grösse eines ausgewachsenen Mannes übertraff und im Halbschatten seiner ausgedehnten Äste ragten die Gestalten der Kämpfenden hervor.
Riesen und Bestien waren umgeben von einfachen, im Vergleich winzig wirkenden, humanoiden Soldaten und jener besonderen Art von Kriegern, die trotz ihres unscheinbaren Körpers allein durch den Klang ihres Namens Angst und Schrecken im Herzen ihrer Feinde verbreiten können.
Der Lärm war Ohrenbetäubend, das Geräusch von Stahl und Aranidklingen die aufeinandertreffen,Schreie der Wut und des Schmerzes , das Brüllen von Bestien und das Splittern von Holz und Knochen. Inmitten dieses rasenden Alptraums aus Blut und Tod, inmitten von Gesichtern die sich zu Grimassen verzerrten, inmitten von Bewegungen
von solcher Schnelligkeit das ich ihnen mit dem Auge kaum zu folgen vermochte,klammerte ich mich verzweifelt an mein Leben. Ich wusste nicht sollte ich weinen, weil mich ein Splitter der verdammten Frucht ausser Gefecht gesetzt hatte bevor ich mich in Sicherheit bringen konnte oder mich darüber freuen das mir das verdammte Teil nicht auf dem Kopf gelandet war. Vielleicht nichts von beiden den in diesem Moment hatte ich sicher keine Zeit über solche Belanglosigkeiten nachzusinnen.
Gelbe Augen deren Pupillen zu schwarzen Schlitzen verengt waren hatten sich starr auf mich gerichtet und ein Maul mit grossen dolchartigen Eckzähen schnappte nach mir,
während ich verzweifelt davonlief. Die Bestie machte eine Satz und war neben mir, die Wurzel an der ich bisher entlang gelaufen war, war nun in meinem Rücken, ich sass in der Falle. Eine mächtigere Pranke rasste auf mich zu, ich sprang zur Seite und wo ich eben gestanden hatte klaffte nun ein riesiges Loch. War ich der ersten Pranke noch entkommen traff mich die zweite unvorbereitet, Krallen gruben tiefe Furchen in meinen Körper und trotz des Schmerzes hörte ich das Geräuch unzähliger Knochen die zerbrachen. Ich landete in der Lücke die die Tatze der Bestie gerissen , doch das bekam ich nur noch durch einen nebelhaften Schleier mit der sich über mein Bewusstsein gelegt hatte. Ich starb, ich spürte es, mit jedem Atemzug schien ich tiefer in einen endlosen Abgrund zu sinken und während ich mein Leben aufgab schloss sich das Gewebe der Wurzel um mich das sich mit übernatürlicher Geschwindigkeit regenerierte.Ich erfuhr nie wer die Schlacht gewann.

Ich lebte? oder war ich tot? Um mich herum war nur Dunkelheit und obwohl ich nicht genau spürte wo mein Körper begann und wo er aufhörte, vernahm ich deutlich das Rauschen des Blutes und Pochen des Herzschlags im Innern meines Kopfes. Wie im Halbschlaf schienen meine Gedanken dahinzukriechen , Erinnerung an das Sterben
blitzen in meinem Kopf aus und wie beiläufig musste ich plötzlich feststellen, dass ich nicht atmete, dennoch schien dieser Umstand meinem Befinden rein gar nichts auszumachen , ich erstickte nicht. Es war merkwürdig , ich konnte nichts tun als in einer körperlosen Finsternis zu warten und zu träumen, während ich den Geräuschen meines Selbst lauschte und so verlor ich bald jegliches Gefühl für die Zeit.
Waren es Stunden , Tage , Wochen ,Monate? Vielleicht sogar Jahre oder Jahrhunderte? Mir erschien es jedenfalls wie eine Ewigkeit bis ich etwas spürte das auch nur im entferntesten an die Kontrolle erinnerte die man normalerweise über seine Körperglieder verfügt. Es war ein Gefühl von Bewegung und winziger Erschütterungen,kribbelnde Wellen die eine vage wolkendartigen Präsenz meiner Selbst hinterliessen. Ich klammerte mich daran mit all meiner Willenskraft, zwang mich Stück für Stück vorwärtszukriechen um dieses Kribbeln wieder wahrzunehmen. In diesem Moment war dieses Kribbeln für mich mein ganzes Universum, der Beweiss das ich lebte, mehr war als nur ein körperloser Schatten. Eine andere Ewigkeit , ein anderes Äon, folgte in der, die Wahrnehmung meiner selbst zunahm es mir immer leichter fiel mich zu bewegen, vorwärtszugleiten und ich in eine beständige Bewegung verfiel, bis plötzlich...
*Ein winziger Augenblick in dem ich mich durch dickflüssiges Gele zwängte, Licht, Schmerz, einatmen ich war draussen.*

*Für einen winzigen Augenblick schien es als würde ich mich durch eine Art dickflüssiges Gele zwängen , dann ganz unerwartet blendete ein heller Lichtstrahl meine Augen und ich musste einatmen.Ich war draussen.

Es war als hätte ich nackt im Schnee gelegen und man hätte mich unversehens in ein kochendheisses Bad geworfen. Das Licht war unheimlich grell und die Geräusche erschienen mir ohrenbetäubend,doch ich war glücklich endlich wieder meinen Körper zu spüren.
Ich verbrachte ein paar minuten damit tief ein und auszuatmen und mich langsam wieder an die überwältigenden Sinneswahrnehmungen zu gewöhnen, bis ich mich schliesslich genug beruhigt hatte um mir allmählich wieder sinnvolle Gedanken zu machen. Was zum Henker ging hier vor und wo war ich ? Der Gesang der Vögel
war anders als ich ihn kannte ebenso wie der Geruch und irgendwie, wo immer ich auch war, es fühlte sich einfach "anders" an. Ich erinnerte mich an da Gefühl von Bewegung, war ich wirklich gereist und wenn ja auf welche Weise und wodurch?So sehr ich auch grübelte gelang es mir nicht eine Antwort auf diese Fragen zu finden,
und so musste ich schliessllich seufzend eingestehen das es mich nicht weiterbringen würde mir noch mehr Gedanken zu machen. Ich beschloss das es an der Zeit wäre
mich umzusehen um zumindest die Frage nach dem wo zu klären. Ich blinzelte ein paarmal und hob schliesslich schwach/mühselig eine Hand vor die Augen um die Sonne abzuschirmen. Also gut dachte ich nahm all meine Willenskraft zusammen und setzte mich auf gegen das bleinerne Gewicht meines Oberkörpers ankämpfend.
"Wer bist du?"
Vor Überraschung tat Mein Herz einen gewaltigen Sprung und mein Kopf vergass für den Bruchteil einer Sekunde das er sich eigentlich schwer anfühlen sollte , ruckte
einmal hin und her auf der Suche nach dem Fragesteller um schliesslich an einem humanoid wirkenden Umriss hängenzubleiben.
Nur wenige Meter von mir mir entfernt sass er in der Hocke,ein Mensch in einen dunkelbraunem Umhang gekleidet und einem gleichfarbigen Spitzhut mit breiter Krempe auf dem Kopf, auf einem Holzstab gestützt der mit zahlreichen verschlungenen Ornamenten geschmückt war. Sein Blick war starr auf mich gerichtet hellgrüne Augen blickten mich mit einer Intensität an die einem Falken alle Ehre gemacht hätten, über ihnen thronten dünne scharf geschnittene Augenbrauen ,insgesamt war das Gesicht schmal aber markant eingerahmt von glatten schwarzen Haaren deren Spitzen die Schulter berührten.
"Wer bist du?" ertönte es erneut, wobei mir zu meiner Verblüffung auffiel das mein gegenüber seine Lippen nicht bewegte. Nachdem ich noch einige Sekunden verdutzt in der Gegend rumgestanden hatte fing ich schliesslich mich genug um meinen Namen herauszustottern:" Kivokin, mein Name ist Kivokin."

Windro betrachte den mysteriöse Fremden, der aus der Wurzel von Ashanita des Lebensbaumes gekommen war. Der Fremde war sehr klein ,vielleicht halb so gross wie ein mittelgrosser Mensch mit recht dürrem Körper, Armen und Beinen wodurch der Kopf im Verhältnis recht gross wirkte obwohl er von der gleichen Grösse war wie bei einem Menschen. Wahrscheinlich eine Art Von Gnom dachte Windro. Das Gesicht war feingeschnitten mit grossen Augen wie die Züge eines Elfen, aber die Ohren sahen aus wie die von Eichhörnchen mit weniger Fell und auch Finger und Füsse waren länglich und endeten in hakenartigen Krallen wie bei einem Eichhörnchen.
Doch es war nicht das Aussehen des Unbekannten das beunruhigend war; sondern die Art und Weise wie er hier eingetroffen war.
"Reisen durch die Äste von Ashanita" das Wissen darum war Bestandteil alter Überlieferungen und es schien das nur in Legenden glorifizerte Magier dazu aus eigener Kraft fähig schienen. Was hiess das sich entweder jemand die Mühe gemacht hatte den Unbekannten auf eine Reise ohne Rückfahrticket zu schicken oder das er ein unvorstellbar mächtiger Magier war.In beiden Fällen taten sich einige Möglichkeiten auf die entweder für den Fremden oder für den Bund von Mendos beunruhigend waren,ein flüchtiger Verbrecher, jemand der verbannt wurde aus seiner Welt, jemand der von einem weit entfernten Ort innerhalb dieser Welt gekommen war um Hilfe zu rufen oder vielleicht jemand der der Vernichtung seiner Heimat zu entgehen versuchte? Nun das waren die schlimmsten Szenarien, vorerst erweckte der Fremde nicht den Eindruck gefährlich zu sein und wies nicht die übliche "Aura" auf die einen Magier in allgemeinen umgab, es galt also anzuwarten und zu sehen was geschehen würde.

"Warum bist du hier?"wieder ertönte es auf mysteriöse Weise in Kivokin

Weltenbaumphysik Einführung

Ok ich habe bisher die Weltenphysik,die Grundlage des Magiesytems und die ungefähre Atmospäre/Flair ausgearbeitet (und eine Rasse in einer der Welten).

Legen wir los mit der vorläufigen Fassung der Einführung:

Sozusagen vor der Schöpfung gab es 3 Schichten der Existenz.
Den Urgrund,die Oberfläche/Hülle des Urgrunds und den Nimbus.

Der Urgrund ist der Ort angefüllt mit "dem Potential",der Möglichkeit, der unbestimmte Existenz allen Seins.

Man kann sich dieses Potential wie ein leeres Blatt Papier vorstellen,welches darauf wartet beschrieben zu werden oder ein Stück Ton das noch keine Form hat.
Es ist im warsten Sinne die Möglickeit aller Existenz, als hättest du gleichzeitig einen Kühlschrank und einen Ofen, die den selben Platz ausfüllen aber solange du dich nicht endgültig für eins von beiden entscheidest und das andere zurückgibst, kannst du weder deine Schokoriegel kühlen noch Kuchen backen.

Die Oberfläche die Hülle ist ein Ort geringeren Potentials, das Potential spaltet sich dort und nimmt temporäre Gestalten an.
Es ist vergleichbar mit einem schon geformten aber noch nicht gebranntem Stück Ton oder einem Blatt Papier auf dem du Buchstaben mit schwarzen Sand formst, eine kurze Erschütterung und die Buchstaben sind weg.
Allerdings muss das Potential nichts konkretes sein, wenn das Potential vorher Küchengeräte, Tiere und Pflanzen beinhaltete spaltet es sich zum Beispiel in ein Potential für Küchengeräte und eins für Tiere und Pflanzen.
All diese Formen sind aber nur temporär wie das Störmen, fliessen, wabern und wirbeln von Plasma aud der Oberfläche der Sonne oder die Gestalt einer Flamme.

Der Nimbus ist einfach das Nichts,gähnende Leere und Langeweile,Das Vakuum des Potentials.

Irgendwann vor langer, langer Zeit am Beginn der Zeit sozusagen, enstand innerhalb der Hülle eine überlebensfähige Entität, eine dynamische Existenz die Trotz der ständigen Änderung ihrer Form ihr Sein bewahren konnte, der Weltenbaum.
Man stelle sich das vor als würde man ständig die Programmiersprache wechseln und hätte ein Programm das trotzdem noch funktioniert
oder als hätte man eine Uhr, deren Einzelteile sekundenschnell verrosten
so das man ständig neue Zahnräder einbauen müsste dennoch würde die Uhr die korrekte Zeit anzeigen.

Der Weltenbaum nimmt Partikel von Potential auf und während sie durch den Körper des Baumes fliessen entzieht er ihnen jene Möglichkeiten die er für seine eigene Zwischenexistenz benötigt.
Zwischenexistenz deshalb, weil erstens sein grösster Teil ohne äusseren Kontext existiert, also nicht innerhalb bestimmter Naturgesetze und nicht in einer bestimmten Welt, sondern im Nimbus,nirgendwo, an sich unabhängig von allem anderen und zweitens,weil sich grosse Teile seiner selbst in jenem uneindeutigen Zustand zwischen verschiedenen Existenzen befinden(ähnlich wie in der Hülle).

Irgendwann sind den Potentialpartikeln zu viele Möglichkeiten entzogen
worden uns sie können nicht länger mehrere Dinge zugleich sein, dann verwandeln sie sich in Realitäts-, Wirklichkeits- ,Substanzpartikel sie
sind nicht mehr, mehre Dinge zugleich sondern versuchen eine Sache zu sein, schwanken aber noch zwischen verschiedenen Existenzen hin und her
darauf wartend, dass ihnen irgendwas den Anstoss gibt etwas bestimmtes zu sein.

Die Realitätspartikel entweichen aus dem Baum und folgende Dinge können
dann passieren:
1Die Partikel entweichen in den Nimbus und...
a)lösen sich auf,d.h. sie fallen zurück in den Urgrund.
b) ihre Konzentration wird so hoch das sie eine neue Welt erzeugen.

2)Es befindet sich eine Welt in der Nähe, dann benehmen sie sich wie Feuchtigkeit in der Nähe von Eispartikeln sie lagern sich bevorzugt an schon vorhandenen Eiskristallen(Welten) an oder man kann sie auch mit Elektrizität vergleichen , sie suchen sich den Weg des geringsten Widerstands.

Über das Verhalten der Realitätspartikel:

Erstmal einen Realitätspartikel sind in ihrer "Energie" beschränkt, sie können eine bestimmte Menge an Existenz über einen bestimmten Zeitraum unterstützen.

Zweitens, Realitätspartikel verteilen sich normalerweise gleichmässig in einer Welt.

Drittens, die meisten Lebewesen mit Bewusstsein bilden eine Struktur die in der Lage ist Realitätspartikel zu verdichten oder zu verdünnen,diese Eigenschaft nennt sich Seele.

Viertens, Realitätspartikel verhalten sich ähnlich wie Gas, desto dichter sie sind umso schwieriger und schwieriger wird es sie weiter zu verdichten(expotentiell). Je höher die Konzentration allerdings aussen ist
umso leichter ist es eine hohe Konzentration zu halten(nur linear).

Fünftens,Realitätspartikel die sich in der Nähe von Realitätspartikeln befindet geben ihnen den Anstoss eine bestimmte Form Existenz anzunehmen.

Auf diesen Gesetzen begründet sich das Wesen der Welten und der Magie.
Im folgenden werde ich versuchen ein paar Beispiele zu geben die Magie zu erklären und die Effekte die aus den Gesetzen resultieren.

Im Grunde unterscheiden sich die Welten hauptsächlich durch die Dichte ihrer Wirklichkeit, ihrer Substanz und der Art und Weise inwiefern der Weltenbaum Teil der Welt ist, sich in der Welt ausdrückt.

Nehmen wir,eine Welt mit mittlerer bis weniger Substanz:
Viele Welten dieser Art bleiben lange Zeit leblos, bevor ein glücklicher Zufall
einen Funken Leben in ihnen enstehen lässt und erst in der Präsenz von Leben, von Seelen wird ihre wahre Eigenart deutlich.
Aufgrund der Substanzdichte dieser Welten fällt es den Seelen leicht eine im Vergleich zur Welt höhere Dichte zu erzeugen oder sehr niedrige Dichte und dies ist das Prinzip der spirituellen,astralen Magie.
Diese Welten sind wahrhaft magische Welten, z.B. in der simpelsten und natürlichsten Form der Magie, erhöhen Wesen ihre eigene Realitätsdichte und werden so stärker und robuster, denn ihr Einfluss auf die sie umgebenden Dinge wird grösser, während die Dinge weniger Einfluss auf sie haben.
So zählt die Stärke des Geistes in diesen Welten mehr, da körperliche Unterlegenheit durch einen stärkeren Willen ausgeglichen wird.
Wahre Magier sind jedoch zu mehr in der Lage,nicht nur können sie die Eigenschaften von Gegenständen stärken oder schwächen, indem sie die daran beteiligten Realitätspartikel beinflussen und so Wände durchquerbar machen oder Waffen und Rüstungen unglaubliche Härte verleihen oder Schilde aus verstärkte Luft um sich errichten(wie Schutzschilde,Kraftfelder :)
in den höchsten Formen ihrer Kunst können sie Dinge soviel Realität entziehen, dass sie ihre Existenz und Form zu verlieren zu beginnen und dann Aspekte der Dinge verstärken, um sie so in etwas anderes zu transformieren oder sie können in der Luft nur den schnellsten Molekülen mehr Realität verleihen, diese Stosen gegen andere Moleküle machen sie schneller, das Gas heizt sich immer weiter auf, durch den beständigen Wechsel der Substanz hin zu den schnellsten energiereichsten Molekülen bis das Gas zu einem glühenden Feuerball geworden ist.
In jenen Welten existieren sogar Wesen die nur durch die Magie existieren können.

Welten mit viel Substanz:
In solchen Welten ist die Magie schwach, da die Substanz schon sehr verdichtet ist und es auch schwer fällt Realität auf ein instabiles Level zu verdünnen.
Stabilität der Existenz ist es auch was diese Welten ausmacht,selbst komplexe Strukturen bleiben relativ stabil Elemente die in anderen Welten einfach zerfallen würden existieren hier ganz normal(plutonium wäre sozusagen ein normales nichtradioaktives metall :)), Materialen haben starke und stabile Bindungen und so gibt es Metalle unglaublicher Härte oder Elastizität, es ist eine Welt voller Mithril und geheimnisvoller Legierungen.
Lebewesen entstehen recht schnell in einer Welt in der die vielfältigsten Formen relativ langlebig sind und zwar wirklich beeindruckende Lebewesen.
Knochen sind stabiler Gewebe elastischer,und viele Stoffe aus denen die Körper der Wesen bestehen sind wesentlich leistungsfähiger.
Riesige Kreaturen durchstreifen die Länder und Wesen die in anderen Welten nur mit Magie existieren.
Es sind Welten in denen Krieger sich auf ihre Schwerter, Rüstungen, Muskeln und ihr Können verlassen,in manchen mixen Alchimisten Säuren,Sprengstoffe und Legierungen zusammen, in anderen bauen Uhrmacher und Gelehrte aus Linsen, Zahnrädern,Kristallen oder auch kleinen Magneten und anderen Dingen ,wundersame Mechanismen zusammmen.

Welten mit sehr wenig Substanz:
Die Realität ähnelt in diesem Welten einem flüchtigen Traum und ohne Lebewesen sind diese Welten nur von schattenhaften flüchtigen Schemen erfüllt die kaum Form Gestalt oder Eigenschaften haben,ein Nebel in dem nur ab und zu schärfere Konturen erscheinen.
In solchen Welten ist das entstehen von Leben nahezu unmöglich da es schon eines Geistes,einer Seele bedarf um in ihnen zu überleben,trotzdem gibt es aus Gründen die ich noch erläutern werde Welten dieser Art in denen Lebewesen vorhanden sind.
Jene Lebewesen sind ausschliesslich magischer Natur, will heissen sie können nur durch ihre eigene Willenskraft existieren (eine schwere Depression könnte in diesem Falle tödlich sein ^^) und die Welt in der sie Leben ist eine Verlängerungen ihres Geistes, sie erschaffen die Dinge mit ihren Gedanken, Dinge werden am Leben erhalten dadurch das jemand an sie denkt und verschwinden wenn sie allein gleassen werden können aber wiedererschaffen werden wenn sich jemand an sie erinnert,es gilt was man als Traumlogik bezeichnet.In manchen Welten schwebt ein Geist nur von den Dingen umgeben die er gerade erdenkt, in anderen etwas dichteren setzt sich die Wirklichkeit aus den Gedanken vieler zusammen und ein Geschichtenerzähler oder Barde hat die Macht Realität zu erschaffen, Dämonen zu zerstören und untergegangene Reiche und Götter wiederzubeleben.

Übersättigte Welten:
Welten die vor Realitätspartikeln fast überquellen sind zumeist leblose Welten.
Aufgrund der starken Atombindungen ist Luft ist fast flüssig und Flüssigkeiten sind unheimlich zäh, feste Stoffe sind hart oft kristallin und die Dinge sind so stabil das sie nur unter schwersten Aufwand ihren Zustand ändern, so sind die Dinge erstarrt in einer Art von Unveränderlichkeit, einer stillen Ewigkeit.

Wir haben zwar jetzt die Eigenschaften der Welten aufgezeigt, aber noch nicht erklärt wie die weltentypische Konzentration an Realitätspartikeln zustande kommt und hierbei kommt wieder der Weltenbaum ins Spiel.

Die Menge an Realitätspartikeln die in eine Welt gelangt hängt von der dimensionalen Distanz zu den Ästen des Baums ,also wie weit die Äste des Baums gegenüber der Welt ausser Phase sind, ab und der Menge an Ästen die im Kontext der Welt überhaupt vorhanden sind,wir haben
ja schon gesagt das ein Grossteil des Weltenbaums im nirgendwo existiert
ohne Kontext, also sozusagen unendlich weit entfernt, weil sie von der Welt aus gar nicht existieren(wohl aber im Kontext jener Äste die in die Welt hineinreichen).
Eine Welt hoher Substanzdichte,erreicht diese Konzentration also entweder
durch Quantität,möglichst viele Äste, oder Qualität, sehr nahe Äste oder eine Mischung von beiden.
Sind Äste sehr nahe kann es aber auch zu einem erstaunlichen Effekt kommen,der Manifestation des Weltenbaums. Die Realitätspartikel manifestieren sich in der dünnen Grenzschicht zwischen der Welt und dem
Ast des Weltenbaums und wenn die Ablagerung stark genug sind transformieren sie sich zum materiellen Körper des Weltenbaums.
Ist der Körper des Weltenbaums materialisiert, verstärkt die dadurch hergestellte Verbindung den Partikelfluss enorm.
Die Formen der Manifestation können vielfältig sein, eine riesige wurzelartige Struktur die aus dem Nichts zu kommen scheint und wieder im Nichts zu verschwinden scheint,ein riesiger Baum oder sogar mehere Bäume, manchmal ausserhalb , manchmal schon innerhalb der Welt miteinander verbunden.
So wie in der klassischen Vorstellung allerdings die Seele ewig und der Körper vergänglich ist, so ist auch die Manifestation des Weltenbaums im Gegensatz zum eigentlichen Baum angreifbar, zerstörbar und wenn dies geschieht wird auch der Kanal zerstört, den die Materialisation darstellt und der Partikelfluss wieder erheblich reduziert.
So kann es vorkommen, dass eine Welt hoher Konzentration, durch die Zerstörung von Manifestationen, zu einer Welt mittlerer oder niedriger Dichte wird oder eine Welt mittlerer niedriger Dichte welche von einem einzelnen manifestierten Ast gespeist wird zu einer sogenannten "Geisterwelt."
Eine Geister welt ist eine jener Welten niedriger Dichte in denen es Lebewesen gibt und zwar jene, die die Auflösung ihrer Welt durch ihren starken Geist überlebten.
Natürlich kann der Prozess auch umgekehrt verlaufen, eine Welt kann mit niedrigerer Dichte beginnen bis die Ablagerung stark genug sind und eine Manifestation stattfindet, in einee Welt in der eine Manifestation zerstört wurde kann diese sich natürlich auch wieder regenerieren und die Einwohner einer Welt können der Bildung einer Manifestation künstlich nachhelfen.

Ergänzungen(waren mal Fragen :))
Welten sind ausreichend gross das ein Planet mit ein paar Monden oder ein Doppelsternsystem Platz findet,
Sonne und Sterne sind Orte wo Realitätspartikel versuchen einen an sich instabilen Zustand zu manifestieren, so das sich der Zustand in diesen Zonen zyklisch destabilisiert Energie abgibt und dann durch die Realitätspartikel der Grundzustand wieder hergestellt wird?
Welten haben Grenzen und verhalten sich wie Wassertropfen deren Oberflächenspannung einem vom verlassen abhält.
Wenn du genug Kraft aufwendest(sehr sehr viel Kraft), wirst du diesen Tropfen verlassen und wenn du das tust wirst du einfach zu nichts verdunsten, weil du keinen Nachschub an Realitätspartikeln mehr erhälst.

(nachträglich erwähnt sei noch, dass Orte wo der Weltenbaum sich befindet natürlich besondere Orte mit leicht erhöhter Realitätskonzentration sind)

Hiermit ist die Einführung auch abgeschlossen und da es sich um multiple Welten handelt, bin ich auch noch etwas ratlos was die Ausarbeitung der Details angeht, denn es fällt schwer sich für nur eine Welt zu entscheiden
wo so viel möglich sind.